Strom lässt sich im Netz nicht etikettieren: Sobald er fließt, ist nicht mehr unterscheidbar, aus welchem Kraftwerk ein einzelnes Elektron stammt. Wenn Deutschland also Strom aus Frankreich importiert, importiert es rechnerisch denselben Mix, den Frankreich in dieser Stunde erzeugt — und der besteht zu einem großen Teil aus Kernkraft.
Der Import-Wert ist deshalb eine Hochrechnung, kein gemessener Zählerstand: Er beziffert, wie viel des nach Deutschland fließenden Stroms rechnerisch aus Kernkraftwerken der Nachbarländer stammt.
Für jede Stunde und jedes Nachbarland, das gerade nach Deutschland exportiert, nehmen wir den physischen Grenzfluss und gewichten ihn mit dem Kernkraft-Anteil im Strommix dieses Landes zur selben Stunde. Die Summe über alle sechs Länder ergibt den Atomstrom-Import.
Frei nutzbar unter CC BY 4.0 — mit Quellenangabe. Diesen Baustein können Sie direkt übernehmen:
Datenquelle: Energy-Charts (Fraunhofer ISE), Lizenz CC BY 4.0 — Grenzflüsse und nationale Strommixe. Berechnung und Darstellung: Solar Check. Der Wert aktualisiert sich stündlich und ist eine rechnerische Näherung, kein gemessener Importwert.
Alle Berechnungen und Angaben sind unverbindliche Näherungswerte ohne Anspruch auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.