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Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich: Statt Strom für wenige Cent einzuspeisen, nutzt du ihn abends und nachts selbst und sparst den vollen Strompreis. Ob sich das rechnet, hängt von Speicherpreis und Verbrauchsprofil ab. Im Rechner kannst du Speichergrößen direkt vergleichen und siehst den Effekt auf Amortisation und Rendite sofort.
Als Faustregel passt die Anlage zu deinem Jahresverbrauch und der Dachfläche — mehr Verbrauch durch Wärmepumpe oder E-Auto rechtfertigt eine größere Anlage. Wenn du unsicher bist, welche Größe zu Haushalt und Dach passt, führt dich die Empfehlung Schritt für Schritt zur optimalen Auslegung.
Ja, die Kombination ist besonders wirtschaftlich: Die Wärmepumpe erhöht den Stromverbrauch und damit den Anteil, den du direkt aus der eigenen Anlage decken kannst. Das steigert den Eigenverbrauch und verkürzt die Amortisation beider Investitionen. Wie viel eine Wärmepumpe gegenüber Gas oder Öl spart, rechnet der Wärmepumpen-Rechner separat aus.
Neben der bundesweiten Einspeisevergütung und dem Wegfall der Mehrwertsteuer beim Kauf gibt es viele kommunale und Landes-Zuschüsse — oft für Speicher oder für die Anlage selbst. Welche Programme in deinem Bundesland und deiner Stadt gerade laufen, zeigt die Förder-Übersicht.
Geplant, aber noch nicht beschlossen: Ein Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums sieht vor, die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen bis 25 kWp ab 2027 zu streichen (Stand: Juli 2026). Wichtig: Für alle Anlagen, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen, bleibt die Vergütung 20 Jahre garantiert (Bestandsschutz) — sie sind von der geplanten Änderung nicht betroffen. Ob und in welcher Form die Reform kommt, ist offen; maßgeblich ist die offizielle Gesetzeslage.
Ratgeber: Lohnt sich PV ohne Einspeisevergütung? →Alle Berechnungen und Angaben sind unverbindliche Näherungswerte ohne Anspruch auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar.